Schimmel im Wohnbereich

Schimmel im Wohnbereich

Schimmel an Wänden und Tapeten, auf Möbeln oder an Bekleidung, Papieren und Kartonagen ist nicht nur ein Ärgernis, sondern kann bei einigen Schimmelarten auch die Gesundheit stärker beeinträchtigen.

Schimmelsporen, welche frei in der Luft umherschweben, finden gute Bedingungen bei hoher Feuchtigkeit und dafür gibt‘s zwei verschiedene Ursachen, die im Alltag auch in Kombination auftreten:

  1. Zustand der baulichen Substanz des Hauses
  2. Verhalten der Bewohner im Haus bzw. der Wohnung

Wasser verbindet sich mit Luft und ist in dieser oftmals unsichtbar. Je wärmer Luft ist, desto mehr Wasser kann die Luft binden (relative Luftfeuchte). Kühlt nun stark mit Wasserdampf angereicherte Luft ab und erreicht ihre Sättigungsgrenze, so kann diese Luft Teile des Wassers nicht mehr binden und gibt dieses Wasser als Kondensat ab. In Räumen kondensiert Wasser an den Stellen mit der geringsten Oberflächentemperatur, denn dort kühlt sich die Luft am schnellsten ab und erreicht am ehesten ihre Sättigungsgrenze.

In Häusern bzw. Wohnungen sind dies meist Zimmerecken zur Außenwand, der Übergang von Außenwand zur Zimmerdecke und Fensterstürze. Weiterhin passiert dies in Bereichen mit geringer Luftbewegung, wenn z.B. größere Sitzmöbel bzw. Schränke zu nah an einer Wand stehen und dadurch einen Luftaustausch vermindern. Ist also der Feuchtegehalt in der Luft im Verhältnis zur Temperatur der Luft zu hoch bzw. die Lufttemperatur im Verhältnis zur Menge von Wasserdampf zu niedrig erleben wir Kondensation. Beispiel: Bei + 10 Grad Celsius und einer relativen Luftfeuchte 35% sind in 1 m³ Luft 3,3 Gramm Wasser. Ist die Luft erwärmt auf + 20 Grad Celsius mit einer relativen Luftfeuchte von 65%, so sind in 1 m³ Luft bereits 12,6 Gramm Wasser.

Temperaturänderungen fühlen wir meist eher als bei Änderungen Luftfeuchtigkeit. Dabei wird bei normaler Nutzung von Wohnraum über den Tag reichlich Feuchtigkeit freigesetzt durch Duschen / Baden, Kochen, Geschirrspülen, Pflanzen und in der Nacht verdunsten ca. 1 Liter Wasser je Person. Wenn Häuser früherer Baujahre durch z.B. weniger dichte Fenster und Schwitzwasserröhrchen im Fensterrahmen einen dauerhaften Luftaustausch hatten, ist dies heute bei Isolierverglasungen und dichten Fensterrahmen deutlich anders. Hinzu kommt, dass nachträglich montierte Außenwandisolierungen die bis dahin mögliche Diffusion der Außenwand reduzieren oder gar blockieren. Deshalb ist ausreichendes und regelmäßiges Stoßlüften – ca. 3-5 mal zu jeweils 10 Minuten Fenster weit auf für „Durchzug“ – nötig, um hinreichenden Austausch von Luft und damit Feuchtigkeit zu gewährleisten.

Feuchtemessung

Wenn man weiß, dass Schimmel sich meist bildet bei Luftfeuchtigkeit über 65% und Wandtemperatur an der Oberfläche unter 12,5 Grad Celsius, so ist neben regelmäßigem richtigen Lüften auch eine Mindestraumtemperatur im Raum nötig, damit die Oberfläche der Wand sicher über 13 Grad Celsius bleibt. So wie der Nutzer von Haus bzw. Wohnung mit richtigem regelmäßigem Lüften und ausreichend Heizen Schimmelbildung vorbeugen kann, so kann der Eigentümer der Immobilie seinen Teil ebenso beitragen.

Eine Gebäudehülle sollte die Fähigkeit zum Luftaustausch haben, damit Raumluft und dort gebundene Feuchtigkeit nach außen gelangen können. Stehen ältere mineralische Fassaden über Jahre in „Wind und Wetter“, so setzt sich speziell auf der Schlagregenseite Regenwasser in Kapillarporen und verursacht eine zunehmende Durchfeuchtung der Fassade in Kombination mit Raumfeuchte, welche nicht entweichen kann. Dies kann nicht nur zu Energieverlust führen durch deutliche Auskühlung der Fassade in der Herbst- und Winterzeit, da eine feuchte Fassade Heizwärme deutlich schneller ableitet als eine trockene Fassade – ein trockener Pullover wärmt ja auch deutlich besser als ein feuchter Pullover.

Vielfach merken Immobilieneigner erst mit der Zeit, dass nachträglich montierte WDVS und begleitende Maßnahmen zwar u.U. Heizenergie einsparen können, jedoch durch deutlich reduzierte Diffusionsfähigkeit die Vermögenssubstanz anderseits geschädigt werden kann – nämlich durch Schimmelbefall. Immer mehr Immobilieneigentümer prüfen daher mittlerweile vor der Installation eines WDVS nicht nur dessen Amortisation und suchen dann meist sinnvollere Alternativen. Eine kostengünstige Möglichkeit mineralische Fassaden vor Regenwasseraufnahme zu schützen ist eine Hydrophobierung. Hochwertige Hydrophobierungsmittel kleiden Kapillarporen so mit einem Polymer aus, dass Wasser keine Bindung zum Mineral aufnehmen kann und daher erst gar nicht in die Fassade eindringt. Das Mauerwerk kann diffusionsoffen seine ursprüngliche Fähigkeit zur Wärmedämmung wieder leisten und trägt somit zu einem angenehmen Wohnklima bei.

Als angenehmer Nebeneffekt bleibt die Fassade auch sauberer und nimmt im Winter keine Streusalze auf. Als zuverlässiger deutscher Hersteller garantiert die SchimmelFuchs Abdichtungstechnik mindestens 25 Jahre Wirkungsdauer.

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